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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Gerne möchte ich mich Ihnen vorstellen. Ich bin Helene Wahl,
39 Jahre alt und seit 20 Jahren in Rheinau und der Region zu Hause.
Nach meinem Studium der Chemie und Germanistik in Heidelberg habe ich mein Referendariat am Anne-Frank-Gymnasium absolviert und engagiere mich seit 2020 im Ortschaftsrat Scherzheim.
Über viele Jahre habe ich zudem in einem landwirtschaftlichen Betrieb mitgearbeitet. Dort habe ich erlebt, was Einsatz, Verlässlichkeit und echtes Anpacken bedeuten. Das hat meinen Blick für die Lebensrealität vor Ort geschärft.
Seit knapp zehn Jahren bin ich als Abteilungsleiterin und Mitglied des Schulleitungsteams am Lender-Gymnasium in einer Führungsrolle tätig. Ich trage Verantwortung für rund 130 Kolleginnen und Kollegen, organisiere Abläufe, gestalte Entwicklungen, verhandle Kompromisse und treffe Entscheidungen – stets im Austausch mit anderen und mit klarem Blick auf das Gemeinwohl.
Mein naturwissenschaftlicher Hintergrund hilft mir, auch komplexe und emotionale Themen sachlich, analytisch und lösungsorientiert anzugehen – immer mit einem feinen Gespür für Menschen.
Für mich bedeutet Führung vor allem, zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven wertzuschätzen und in einer offenen Diskussionskultur als gewinnbringend zu begreifen, sorgfältig abzuwägen und Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört auch, Entscheidungen respektvoll, aber mit einer klaren Haltung konsequent zu vertreten – gerade dann, wenn es schwierig wird.
Ich möchte Rheinau gemeinsam mit Ihnen langfristig und zukunftssicher weiterentwickeln – mit entschlossener Führung, offenem Dialog und der Überzeugung, unsere Stadt voranzubringen.
Zuhören, verstehen, voranbringen – dafür stehe ich.
Ihre Helene Wahl
In Rheinau sind in den vergangenen Jahren viele wichtige Projekte angestoßen worden – gleichzeitig ist die Finanzlage der Kommunen herausfordernder geworden. Bund und Land übertragen Aufgaben auf die Städte, ohne ausreichend Mittel bereitzustellen. In dieser Situation ist der finanzielle Spielraum begrenzt, weshalb es besonders wichtig ist, klar zu priorisieren und Steuergelder verantwortungsvoll einzusetzen.
Rheinau ist die Heimat vieler erfolgreicher Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen weit über unsere Stadt hinaus gefragt sind. Darauf können wir stolz sein – gleichzeitig gilt es, Rheinau als Wirtschaftsstandort weiter attraktiv zu gestalten.
Mir ist wichtig, dass Unternehmer im Rathaus Gehör finden. Ein Runder Tisch mit den Unternehmen wird helfen, gemeinsam wirtschaftspolitische Ziele zu entwickeln und Perspektiven für die Zukunft zu schaffen.
Auch im Zusammenspiel von Kieswirtschaft und Naturschutz setze ich auf Dialog und gemeinsame Lösungen: Durch kluge Gestaltung der Auenflächen können wertvollere Ausgleichsflächen und ökologisch stärkere Lebensräume entstehen – gleichzeitig sichern wir so Arbeitsplätze und stärken die ökonomischen Belange unserer Kommune. So entsteht eine echte Win-Win-Situation, bei der Natur geschützt und Rheinau wirtschaftlich gestärkt wird.
Eine von uns – eine für alle. Das ist eine der zentralen Aussagen meiner Kandidatur und zugleich Leitgedanke meiner Arbeit.
Mein Ziel ist es, Politik für alle Menschen in Rheinau zu gestalten – für jede Altersgruppe, für alle Stadtteile und unabhängig von Parteizugehörigkeit.
Dabei ist es mir besonders wichtig, dass die ärztliche Versorgung langfristig gesichert bleibt. Dafür stehe ich im Austausch mit den Hausärzten im Hofgut und unterstütze das erfolgreiche Versorgungskonzept.
Wichtig ist mir auch, dass Angebote für Pflegebedarfe weiterentwickelt werden – sei es durch den Bau eines Pflegeheims oder die Förderung ambulanter Pflegeangebote.
Genauso liegt mir am Herzen, dass unsere lokale Infrastruktur und Gemeinschaft erhalten bleiben: Dazu gehören der Bäcker, der Arzt, die Gaststätte und vor allem unsere vielfältige Vereinslandschaft, die als Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts wirkt.
Es wird Sie nicht überraschen, dass mir als langjährige Lehrerin die Entwicklung unseres Schulstandorts Rheinau besonders am Herzen liegt. Ich setze mich dafür ein, die Kapazitäten unserer weiterführenden Schulen zu erweitern und die Qualität der Lernbedingungen zu erhalten – für eine bestmögliche Förderung unserer Kinder.
Genauso wichtig ist mir der Erhalt der wohnortnahen Kitas, damit für Familien gilt: kurze Beine, kurze Wege! Wir wollen, dass Kita- und Krippenplätze bezahlbar bleiben – fair im Vergleich mit anderen Kommunen – und dass Kinder hier und in unseren Schulen eine gesunde Ernährung erhalten.
Entscheidend ist, dass unsere Ganztagesangebote gesichert bleiben, um Eltern bestmöglich zu unterstützen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern. Denn das ist einer der wichtigsten Faktoren, nach denen Familien entscheiden, wo sie wohnen, arbeiten, investieren und ihre Kinder aufwachsen lassen.
Wer mich kennt, weiß: Ich bin sehr gern draußen. Ob am Rhein, in den Auwäldern oder auf dem Feld – ich liebe die Natur und unsere herrliche Kulturlandschaft. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Rheinau auch für kommende Generationen lebenswert bleibt.
Für mich bedeutet Naturschutz, Lebensqualität für uns alle zu sichern. Dazu gehört, Starkregen- und Hochwasserschutz aktiv mitzugestalten, damit unsere Lebensräume sicher bleiben, aber auch Grundwasser, Boden und Luft zu schützen, unsere wichtigsten Lebensgrundlagen.
Bei neuen Technologien gilt: Geothermie und Lithiumprojekte kritisch begleiten und transparent prüfen, um Chancen und Risiken sorgfältig abzuwägen. Gleichzeitig will ich die Rheinauen als Naherholungsgebiet fördern, Natur und Freizeit sinnvoll verbinden, und den Ausbau nachhaltiger Energieprojekte vorantreiben, um Rheinau klimafreundlich zu gestalten.
Lokale Produkte und kurze Lieferketten: Mir ist es wichtig, Regionalität zu stärken und die Landwirtschaft zu unterstützen, damit nachhaltig arbeitende Betriebe vor Ort gesichert werden. Auch hier gilt: Wir müssen die Interessen aller Beteiligten ernst nehmen, damit wirtschaftliche und ökologische Ziele, Landwirtschaft und Lebensqualität in Einklang stehen.
Was in Rheinau Woche für Woche geleistet wird – sei es von unseren Feuerwehren, den Vereinen, im Sport oder in der Jugend- und Sozialarbeit – kann man nicht genug würdigen. Mit mir als Chemikerin und Sicherheitsexpertin im Rathaus werden unsere Feuerwehren immer eine verständnisvolle Unterstützerin haben, auch wenn es um Ausrüstung oder schnelle, unbürokratische Hilfe geht.
Für alle Vereine und ehrenamtlichen Organisationen in unserer Stadt ist mir wichtig: Wer sich engagiert, muss die Gewissheit haben, dass ihm der Rücken freigehalten wird. Dabei geht es nicht darum, Doppel- oder Dreifachstrukturen aufzubauen, sondern das Ehrenamt zu fördern und zu erhalten.
Ich möchte gemeinsame Infrastrukturen für alle Stadtteile stärken und den Dialog mit den Stadtteilvertretern an einem Runden Tisch fördern, damit Bürgerinnen und Bürger direkt mitbestimmen können.
Auch der Jugendgemeinderat liegt mir am Herzen. Jugendliche sollen aktiv eingebunden werden – die Stimmen unserer jungen Generation müssen gehört werden.